Gabbeh-Teppiche stammen ursprünglich von Nomadenvölkern im Südwesten Irans. Charakteristisch sind ihr dicker, grober Flor aus handgesponnener Wolle, kräftige Naturfarben und einfache Muster mit Tieren, Bäumen oder schlichten Farbflächen. Sie wirken ursprünglich und lassen sich mit modernen Möbeln gut kombinieren.
Auf moebelradar.ch vergleichst du handgeknüpfte Gabbeh aus Iran und Indien, sogenannte Loribaft-Varianten mit etwas feinerer Knüpfung, unifarbene Modelle mit leichten Farbabstufungen sowie Teppiche mit figürlichen Motiven. Neben gängigen Rechteckformaten gibt es Läufer und kleine Brücken.
Gabbehs haben eine vergleichsweise geringe Knotendichte, dafür aber einen hohen, dichten Flor, der weich und warm ist. Die Wolle wird oft mit Pflanzenfarben gefärbt, wodurch innerhalb einer Farbfläche natürliche Schattierungen entstehen. Diese Unregelmässigkeiten sind gewollt und kein Mangel. Gerade diese Lebendigkeit unterscheidet einen echten Gabbeh von einer maschinellen Kopie.
Wegen des hohen Flors sind Gabbehs ideal für Wohn- und Schlafräume, in denen du gern barfuss gehst. Für Räume mit Stühlen, die ständig verschoben werden, ist ein flacherer Teppich praktischer. Sauge in Strichrichtung des Flors und dreh den Teppich ab und zu, damit er sich gleichmässig abnutzt.
Herkunft, Wollqualität, Knüpfart und Grösse beeinflussen den Preis. Vergleich mehrere Händler und finde ein Stück, das Ursprünglichkeit in deinen Wohnraum trägt.